Das Heikle am Thema Ausländer/Migrantinnen und Islam
Beim Thema MigrantInnen halte ich mich persönlich sonst eher zurück. Als Parteimitglied bei den Grünen vertrete ich - vor allem nach außen - hier klar die Parteilinie. Auf der anderen Seite bin ich was es das Thema angeht persönlich in einem ständigen Zwiespalt:
Ich sehe das auch so, dass Toleranz und Akzeptanz für eine hoch entwickelte Gesellschaft unerlässlich sind. Als Schwuler stütze ich darauf - neben diversen anderen Gründen - ja auch die Forderung nach einer rechtlichen Gleichstellung.
Andererseits fühlt es sich für mich schon so an, wenn sich muslimische Frauen weigern ihren Schleier abzunehmen, dass die mir in meinem eigenen Land ihre Kultur aufzwingen. Ich habe ja schon mal gepostet, dass mir die zunehmende Dominanz des Islam bei uns Sorgen bereitet und ich bin mit der Art und Weise wie man gerade diese gefühlten Probleme der Leute bei den Grünen unter den Tisch fallen lässt unzufrieden.
Es fällt mir schon schwer den Leuten zu erklären, dass sie keine Angst vor Ausländern zu haben brauchen und sich auch nicht von ihnen bedroht fühlen brauchen, wenns mir zumindest bei einzelnen Punkten wie dem hier genannten selbst so geht. Das hat schon was bedrohliches wenn die die da in Gruppen mit sechs bis acht Männern auftauchen und es ist ja auch nicht so als hätten die kein dominantes Auftreten.
Unlängst wurde ich damit konfrontiert, dass man in einer Wiener Bank angeblich aufgrund der Beschwerde muslimischer Kunden dort am Weltspartag keine Sparschweine mehr ausgegeben hat sondern ich glaub Kühe. Ob das jetzt stimmt oder nicht, bekräftigt es zumindest meine Sorge: der Islam wurde damit zufrieden gestellt, dafür diskriminiert man jetzt so gesehen Hindus. In wie weit macht es Sinn solchen - aus meiner Sicht - mehr als lächerlichen Forderungen nach zu geben?
Angeblich gibts auch in Oberösterreich eine Diskussion dass man nicht mehr "Grüß Gott" sagen soll, weil sich da ebenfalls Moslems diskriminiert fühlen. Ich bin wirklich alles andere als gläubig, aber diesen Gruß betrachte ich als Teil unserer Kultur. Ich habe mir angewöhnt vor Allem ältere Leute mit "Grüß Gott" zu grüßen, weil ich damit irgendwie Respekt vor dem Alter assoziiere.
Bei solchen Dingen habe ich dann immer das Gefühl dass da einige radikale ismalistische Kräfte das Wort "Diskriminierung" ein wenig zu sehr so auslegen wie es ihnen grad am besten passt und am meisten nützt.
Was mich aber vor Allem stört ist dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass es bei den Grünen ein absolutes Tabu ist über solche - vor allem gefühlte - Probleme mit Ausländern offen zu reden - wo ja sonst alles gerne so offen, breit und kontrovers diskutiert wird und sich ein paar selbstverliebte Selbstdarsteller aus dem Bund auch nicht davor scheuen das in aller Öffentlichkeit im Standard auszutragen.
Ich sehe das auch so, dass Toleranz und Akzeptanz für eine hoch entwickelte Gesellschaft unerlässlich sind. Als Schwuler stütze ich darauf - neben diversen anderen Gründen - ja auch die Forderung nach einer rechtlichen Gleichstellung.
Andererseits fühlt es sich für mich schon so an, wenn sich muslimische Frauen weigern ihren Schleier abzunehmen, dass die mir in meinem eigenen Land ihre Kultur aufzwingen. Ich habe ja schon mal gepostet, dass mir die zunehmende Dominanz des Islam bei uns Sorgen bereitet und ich bin mit der Art und Weise wie man gerade diese gefühlten Probleme der Leute bei den Grünen unter den Tisch fallen lässt unzufrieden.
Es fällt mir schon schwer den Leuten zu erklären, dass sie keine Angst vor Ausländern zu haben brauchen und sich auch nicht von ihnen bedroht fühlen brauchen, wenns mir zumindest bei einzelnen Punkten wie dem hier genannten selbst so geht. Das hat schon was bedrohliches wenn die die da in Gruppen mit sechs bis acht Männern auftauchen und es ist ja auch nicht so als hätten die kein dominantes Auftreten.
Unlängst wurde ich damit konfrontiert, dass man in einer Wiener Bank angeblich aufgrund der Beschwerde muslimischer Kunden dort am Weltspartag keine Sparschweine mehr ausgegeben hat sondern ich glaub Kühe. Ob das jetzt stimmt oder nicht, bekräftigt es zumindest meine Sorge: der Islam wurde damit zufrieden gestellt, dafür diskriminiert man jetzt so gesehen Hindus. In wie weit macht es Sinn solchen - aus meiner Sicht - mehr als lächerlichen Forderungen nach zu geben?
Angeblich gibts auch in Oberösterreich eine Diskussion dass man nicht mehr "Grüß Gott" sagen soll, weil sich da ebenfalls Moslems diskriminiert fühlen. Ich bin wirklich alles andere als gläubig, aber diesen Gruß betrachte ich als Teil unserer Kultur. Ich habe mir angewöhnt vor Allem ältere Leute mit "Grüß Gott" zu grüßen, weil ich damit irgendwie Respekt vor dem Alter assoziiere.
Bei solchen Dingen habe ich dann immer das Gefühl dass da einige radikale ismalistische Kräfte das Wort "Diskriminierung" ein wenig zu sehr so auslegen wie es ihnen grad am besten passt und am meisten nützt.
Was mich aber vor Allem stört ist dass ich irgendwie das Gefühl habe, dass es bei den Grünen ein absolutes Tabu ist über solche - vor allem gefühlte - Probleme mit Ausländern offen zu reden - wo ja sonst alles gerne so offen, breit und kontrovers diskutiert wird und sich ein paar selbstverliebte Selbstdarsteller aus dem Bund auch nicht davor scheuen das in aller Öffentlichkeit im Standard auszutragen.
Naja verstanden wird das bei den Grünen schon, aber man setzt damit nit wirklich auseinander. Sobald eine Diskussion in die Richtung geht haben alle Angst dass man sie ins rechte Eck stellt. Dass es da um berechtigte Sorgen geht geben ja alle zu, nur wirklich drüber reden wollen se nit.
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Hallo!
Ich bin heute zum ersten Mal auf deinem Blog gewesen und kann vielem nur zustimmen. Bin selbst schwul und immer wieder damit konfrontiert, dass meine Kritik an Religion im Allgemeinen und dem Islam im Besonderen vor allem von Grünen nicht verstanden wird. Ich lebe in einem Wiener Gemeindebau, mittlerweile als einziger Österreicher im Haus, noch dazu als offener Schwuler. Das ist langsam nicht mehr lustg, das kannst du mir glauben.
Liebe Grüße aus Wien,
der Zwischenrufer